Mittlerweile gibt es wohl wenige, die noch nicht mitbekommen haben, was dieses Jahr im Aachener Osten ansteht. Für die paar, auf die das aber doch zutrifft: Der Umbau des #Jahrhundertcampus in der Jülicher Straße, wo auf 4000m² für den Collective Incubator ein Ort der Innovation, der Kreativität und der Gemeinschaft entsteht. Was es für dieses Next Big Thing aber noch braucht, sind eure Ideen, Vorschläge und Meinungen. Mit einer großen Umfrage und einigen kleineren Aktionen auf Instagram wollen wir herausfinden, was das Wichtigste für jeden potentiell nächsten Elon Musk unter euch ist.

Ich durfte schon mitmachen und ich sehe die Sache so: Enge Räume und eintönige Deko sind ein absoluter Horror für meinen Work-Flow. Zum Glück wird es beides auf dem #Jahrhundertcampus nicht geben – außer genau das sind eure Vorlieben, aber das will ich nicht hoffen. Ohne ein großzügiges Café und hohe Decken kann ich zwar, will ich aber gar nicht funktionieren. Schon wieder Glück für mich, genau so soll’s nämlich werden und da könnt auch ihr nicht mehr dran rütteln. Ob es aber beispielsweise in Zukunft eher mehr Konferenzräume als Arbeitsbereiche gibt oder ob für ein besseres Tonstudio auf Videoqualität verzichtet wird, solche Sachen sind noch zu entscheiden.

Als Sportmuffel werde ich mich übrigens nicht für die von einigen bereits angesprochene Kletterwand aussprechen. Eine Tischtennisplatte hingegen fänd’ ich super. Wenn die Hallen sich dann spät abends am Wochenende oder während der Semesterferien leeren, würde ich klammheimlich mit einem Komplizen ein paar rote Becher je im hinteren Drittel jeder Plattenseite platzieren und sie in einem perfekten Dreieck anordnen. Und anstelle dann mit einem Holzschläger wie wild auf die kleinen weißen Bälle einzudreschen, würde ich sie gefühlvoll aus Unterarm und Handgelenk in einen der eben erwähnten roten Becher streicheln.

Auf die Frage nach No-Gos in einem Co-Working Space fällt mir schnell eine weniger scherzhafte Antwort ein: Ich möchte keine Working-Hours. Keinen Last Call. Kein witzig gemeintes „You don’t have to go home, but you can’t stay here..“
Zum einen hängt das wohl mit meinem Wunsch nach der Tischtennisplatte zusammen. Aber zum anderen ist es so, dass wenn ich es mal schaffe in diesen sprichwörtlichen Tunnel zu kommen – selten genug ist das der Fall – ich nicht gegen eine Uhr arbeiten müssen will. Nein, was ich in dieser Situation brauche ist keine sanfte Aufforderung zum Gehen, sondern ein Automat, der auch um drei Uhr morgens noch freundlich Schokoriegel und wässrige Kaffees serviert.

Was sind eure No-Gos und wie wollt ihr am liebsten arbeiten?
Unterstützt mich und wählt nächtlichen Automaten-Kaffee! Unter diesem Link gehts direkt zur Umfrage: https://ncbtr.de/jagTX

Unter allen Teilnehmenden der Umfrage verlosen wir einen Rucksack der Marke Pingpong.

Dieser Artikel wurde von Lennart verfasst. Wenn Du Fragen hast oder deine Eindrücke mit uns teilen willst, schreib uns gerne an community@collective-incubator.de